Winterhaut liebt Streicheleinheiten

Über die Hautpflege in der kalten Jahreszeit

Ihre Haut mag keinen Winter. Denn das Wechselspiel aus eisiger Kälte und trockener Heizungsluft bekommt ihr nicht. Sie reagiert gereizt, rötet sich und bildet oft schuppige Stellen. Wenn es ganz schlimm kommt, kann sie sich sogar entzünden. Der Grund liegt auf der Hand: Bei Temperaturen unter 8 Grad geht die Produktion des schützenden Fettfilms zurück. Die Folge: Ihrer Haut fehlt schlichtweg Feuchtigkeit. Und wenn dann noch Stress hinzukommt, entstehen oft richtige Hautprobleme. Erfahren Sie mehr.

Das hilft im Winter

Pflegen Sie sich schön – mit einer reichhaltigen Creme, die einen hohen Fettanteil hat. Denken Sie daran: Trinken Sie auf jeden Fall viel Wasser, das polstert die Haut auf.

Was Ihre Haut gar nicht mag

Zu viel des Guten ist auch nicht gut: Überpflegen Sie Ihre Haut nicht. Zuviel Wasser trocknet Ihre Haut nur aus. Auch engsitzende Kleidung, aggressive Putzmittel und übermäßiges Schwitzen können zu Hautirritationen führen. Rauchen, seelische Belastungen und hormonelle Veränderungen wirken sich ebenfalls negativ auf das Hautbild aus.

Tun Sie Ihrer Winterhaut viel Gutes

Greifen Sie zu ph-neutraler Seife und cremen Sie sich nach jedem Duschen sorgfältig mit einer Feuchtigkeitslotion ein. Werfen Sie ein Auge auf die Inhaltsstoffe Ihrer Pflege. Zu den guten Zutaten zählen z.B. Hyaluron, Harnstoff, Traubenkerne, Ginkgo-Extrakte und Mandelöl.

Pflegen Sie Ihre Haut auch von innen – mit gesunder Ernährung. Wildlachs und Makrele sollen zum Beispiel die Kollagenbildung anregen. Aber auch Zitronen, Sanddorn, Austern, Kürbiskerne, Eier, Milch, Paprika, Spinat, Nüsse, Karotten und Aprikosen zählen zu den Lebensmitteln, die Ihre Haut gerne mag. Und last but not least ist eine gesunde Lebensführung mit viel Schlaf, ohne Zigaretten und gemäßigten Sonnenbädern eine wichtige Maßnahme, die Ihre Haut zum Strahlen bringt.